Totalverweigerer im Hungerstreik

Der 21 jährige Totalverweigerer Matthias Schirmer ist seit dem 8 Mai im Hungerstreik:

Mit seinem Hungerstreik protestiert er gegen den erneuten Militärarrest, der willkürlich und unverhältnismäßig ist. Nach der Aufnahme des Hungerstreiks hat die Bundeswehr ihm gegenüber die Zwangsernährung angedroht. Ein weiterer Beleg, dass die Bundeswehr sich menschenrechtswidrige Maßnahmen anmaßt, die im krassen Gegensatz zum Rechtsstaat stehen. Eine Strafverfolgung obliegt allein der zivilen Gerichtsbarkeit.“ (Quelle)

Über die aktuellen Fälle von Matthias Schirmer und Silvio Walther berichtet die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär.

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Neues TKDV Blog

Ein neues Blog dokumentiert den Fall des Totalverweigerers Anderas Reuter: http://tkdv-zittau.blogspot.com/

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Weitere Totalverweigerer

Alex Hense’s Totalverweigerung scheint Nachahmer zu finden. Zwei neue Fälle werden auf seinem Blog erwähnt.

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Wie krank ist die deutsche Jugend?

Jungen Männern in Deutschland geht es gesundheitlich offenbar immer schlechter. Fast die Hälfte aller Wehrpflichtigen wird inzwischen als untauglich ausgemustert. Im Ausland liegt diese Quote bei 8-12% (Quelle).

Natürlich wäre es unangemessen, zu behaupten, hier würden Tauglichkeitskriterien manipuliert um eine mangelnde Dienstgerechtigkeit zu verschleiern, denn Den Rest des Beitrags lesen »

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Tipps zum Ausmustern

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Die Kosten der Zwangsdienste: noch ein konkreter Fall

Konkrete Fälle, die die wirtschaftlichen Kosten des Zwangsdienstes für die Betroffenen illustrieren wurden in diesem Blog wiederholt hervorgehoben. Die Wormser Zeitung berichtet jetzt über einen weiteren Fall in dem ein Zivildienstleistender mit der regressiven Naturalsteuerlast des Zwangsdienstes überfordert war:

Vor seinem Zivildienst arbeitete der junge Mann bei einer Wormser Speditionsfirma. Dort habe er eigentlich recht gut verdient. Seine Wohnung habe er neu eingerichtet und zuvor noch einen Kredit für ein Auto aufgenommen. Dann kam der Einberufungsbescheid und damit der “Einsatz” an der Zivildienststelle. Das finanzielle Fiasko begann. Seinen Kredit habe er nicht mehr weiterzahlen können; ebenso drückten aufgelaufene Mietschulden. Seine Wohnung wurde vom Vermieter fristlos gekündigt und per Gerichtsbeschluss geräumt.“ (Quelle) Den Rest des Beitrags lesen »

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Wehrpflicht und Selbsteigentum

„Mit ihrem Eigentum kann eine Person machen was sie will: sie kann es benutzen, vermieten, verschenken, weitergeben, verkaufen oder sogar zerstören. Wenn jemand anderes nun ein Individuum davon abhalten darf, sein Eigentum den eigenen wünschen entsprechend zu nutzen, dann liegt ein Teil des Eigentumsrechts bei diesem Anderen. Wenn also der Abriss eines Hauses durch Denkmalschutzbestimmungen verhindert wird, dann übt die Regierung teilweise Eigentumsrechte an diesem Haus aus, da sie über dessen Verwendung mit entscheidet. Wenn die Regierung ein Individuum davon abhält, Kokain zu nehmen oder sich zu prostituieren, dan lässt sich ähnlich argumentieren, das sie Miteigentümerin and diesem Individuum geworden ist, da sie mit entscheidet wie es seinen Körper nutzen darf. Sklaverei und Wehrpflicht sind Beispiele für Fälle in denen andere Menschen fast vollständige Eigentumsansprüche gegenüber einer Person geltend machen, aber alle Verbote geben der Regierung zumindest partielle Eigentumsrechte über ihre Staatsbürger.“

John Meadowcroft in Den Rest des Beitrags lesen »

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Paul Schäfer (Die Linke): Wehrpflicht absurd

“”Nach einer gesellschaftlichen Begründung für die Wehrpflicht sucht das Verteidigungsministerium schon seit langem erfolglos. Mit jedem Jahr wird nun deutlicher, dass auch die Rückfallposition der Bundeswehr, formal würden immerhin alle Regeln der Wehrgerechtigkeit befolgt, nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Diskret versucht die Bundeswehr alles, um sich von den eigentlich nicht mehr benötigten Wehrpflichtigen zu trennen: 12Prozent der jungen Männer aus dem Jahrgang 1984 wurden erst gar nicht erst gemustert, rekordverdächtige 32Prozent ausgemustert. Von den knapp 125.000 nach Musterung und Verweigerung übriggebliebenen Wehrpflichtigen des Jahrgangs musste trotzdem nur ungefähr die Hälfte den Zwangsdienst an der Waffe antreten.” (Quelle)

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Abenteuer eines Totalverweigerers – letzter Akt?

Totalverweigerer Alexander Hense hatte seinen vermutlich letzten Prozess wegen Fahnenflucht und wurde zu einer Geldstrafe von €1350 verurteilt. Inzwischen findet der Fall nicht nur in der Provinzpresse sondern auch in Spiegel Online Beachtung.

Die Pforzheimer Zeitung zitiert allerdings diesen bemerkenswerten Dialog zwischen Deutschlands Justiz und ihrem Opfer:

Staatsanwältin Friederike Tenckhoff: „Sie haben sich bewusst gegen das Gesetz entschieden. Das ist ein Schlag ins Gesicht gegenüber denjenigen, die sich daran halten.“

Henses Antwort: „Es ist eine Ohrfeige, dies von einer Frau zu hören, die in Deutschland keinen Wehr- und Ersatzdienst leisten musste.“ (Quelle) Den Rest des Beitrags lesen »

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Den Wehrdienst Umgehen: Tipps vom Spiegel-online

Der Spiegel beschreibt die Konsequenzen der zunehmend willkürlichen Einberufungspraxis, und stellt hilfreiche Überlegungen zur Umgehung der Zwangsdienste an:

Insgesamt umfasst ein Jahrgang derzeit rund 440.000 junge Männer. Die statistische Chance, keinerlei Dienst leisten zu müssen, ist also enorm hoch. Nur knapp jeder siebte springt am Ende ins Grünzeug; die Zahl der Verweigerer liegt etwas höher als die der Rekruten. Den Rest des Beitrags lesen »

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