Die Vorbilder der allgemeinen Dienstpflicht
Da sich die allgemeine Dienstpflicht innerhalb der CDU/CSU zunehmender Beliebtheit erfreut, und auch in der SPD Anhänger findet, scheint es angemessen, zu fragen, an welchem Gesellschaftsbild dieser Vorschlag anknüpft.
Der historische Vergleich zum Reichsarbeitsdienst, wird in diesem Zusammenhang häufig gemacht. Seltener wird die Frage gestellt, in welchen politischen Strömungen der deutschen Gegenwart, das Engagement für einen allgemeinen Zwangsdienst seinen Ursprung hat.
Zu den traditionellen Befürwortern einer solchen Maßnahme in der BRD gehören neben der NPD auch die Republikaner. Unterschiede finden sich vor allem in der geschlechtsspezifischen Ausrichtung. Sowohl NPD als auch die Republikaner wollen die allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen, während die großen Parteien hier vom Prinzip der Rechtsgleichheit abweichen.
Der konservative Mainstream in der BRD nähert sich in seiner autoritären Ausrichtung also rechtsextremen Positionen an, während der rechte Rand des politischen Spektrums in dieser Hinsicht sogar mehr Respekt für rechtsstaatliche Grundsätze zeigt.
DDH sagte,
September 30, 2007 @ 2:49 Uhr nachmittags
In der Tat: der Faschismuspegel steigt!