Archiv fürSeptember, 2007

Ein unsäglicher Vergleich?

Der Arier ist nicht in seinen geistigen Eigenschaften an sich am größten, sondern im Ausmaße der Bereitwilligkeit, alle Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.
Adolf Hitler „Mein Kampf“ (pdf, S2)

Der Vater will als Arier seit je die Welt erretten.
Heut heißt er Vegetarier und schmiedet Lichterketten.

Thomas Gsella „Der Deutsche“

Mit dem aktuellen Wiederaufleben der Wehrpflichtdebatte werden auch Rufe nach einer allgemeinen Dienstpflicht wieder lauter. Neu ist diese Idee allerdings nicht: es gab sie schon einmal in den 1930er Jahren und in der BRD ist sie, mindestens seit Ende des kalten Krieges, ein ständiger Begleiter der Wehrpflichtdebatte. Symptomatisch für die Sichtweise der Zwangsdienstbefürworter ist diese Stellungnahme des SPD Politikers Sigmar Gabriel Den Rest des Beitrags lesen »

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Gleichstellung bei der Bundeswehr?

Bei aller Diskussion um den SPD Vorschlag zur “freiwilligen Wehrpflicht” erhält der Aspekt der Männerdiskriminierung überraschend wenig Beachtung. Im Mainstream der Diskussion melden sich allenfalls jene zu wort die dieses Unrecht noch ausbauen wollen. Natürlich ist diese Tendenz zur Diskriminierung in Deutschland nicht neu, besser wird sie dadurch nicht.

Einer der wenigen Blogs die dieses Thema konsequent angehen Den Rest des Beitrags lesen »

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Sicherheit als universale Maßnahmenbegründung

Die CSU unternimmt einen neuen Vorstoß zur allgemeinen Dienstpflicht. Diese soll angeblich sicherheitspolitisch motiviert sein, wobei man sich auf einen weiten Sicherheitsbegriff stützt, der auch Einsätze im Entwicklungshilfebereich zuläßt (Quelle).

Seit dem 11 September 2001 gibt es kaum eine Zwangsmaßnahme Den Rest des Beitrags lesen »

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Ron Paul zur Wehrpflicht

Ganz abgesehen von militärischen Erfordernissen, gibt es Politiker, die sich ganz einfach in die Idee des Zwangsdienstes verliebt haben. Sie sehen die amerikanische Regierung als Amerika. Patriotismus heißt dann, Arbeiten zu verrichten, die dem Staat nützen. Auf einer sehr primitiven Ebene wird dadurch das Gefühl patriotischer Begeisterung angesprochen. Darum gibt es im Parlament nach wie vor Unterstützung für Zwangsdienste, entweder in der Form des Wehrdienstes oder in der Form von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie AmeriCorps. Es ist ein Fehler, die Wehrpflicht mit Patriotismus in Verbindung zu bringen, was sie wirklich repräsentiert ist Sklaverei und Knechtschaft wider Willen.

(Ron Paul)

Im Original: Den Rest des Beitrags lesen »

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Keine Abschaffung der Wehrpflicht

Die von der SPD geforderte selektive Wehrpflicht wird häufig als Vorschlag zur Abschaffung oder zumindest zur Schwächung der Wehrpflicht gewertet. Worauf dieser Vorschlag in der Praxis hinausläuft steht offen, die Intentionen werden jetzt von seiten der SPD dargelegt Den Rest des Beitrags lesen »

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80 Prozent Wehrgerechtigkeit? WTF???

In einem Gastkommentar im Handesblatt wiederholt Verteidigungsminister Jung einige der üblichen Entschuldigungen für die Wehrpflicht. Er hält das für eine gute Begründung. Außerdem läßt er dann die folgenden Worte zur Wehrgerechtigkeit vom Stapel:

Wenn von Wehrgerechtigkeit die Rede ist, dann gilt, dass sich diese nur auf die als tauglich gemusterten und nicht zu Ersatzdiensten eingeplanten jungen Männer beziehen kann. (…)Wir können heute von einer Einberufungsgerechtigkeit von nahezu 80 Prozent, bezogen auf die tauglichen und für den Wehrdienst zur Verfügung stehenden jungen Männer, sprechen.“ (Quelle)

Zunächst einmal sollte man sich fragen ob es wirklich gerecht sein kann Den Rest des Beitrags lesen »

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Wem nützt die Wehrpflicht?

Unter den Befürwortern der Wehrpflicht finden sich erwartungsgemäß solche, die die betriebswirtschaftlichen Interessen der Bundeswehr verteidigen. Das die Beibehaltung der Wehrpflicht nicht im gesamtwirtschaftlichen Interesse ist, wurde bereits wiederholt dargelegt. Von Zeit zu Zeit trifft man auch auf indirekte Nutznießer dieses Zwangsdienstes, die sich offen über den Wegfall der erzwungenen Dienstleistungen sorgen.

Klaus-Dieter Kottnik, der Vorsitzende des Diakonischen Werkes mahnte Den Rest des Beitrags lesen »

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Die wahren Kosten der Wehrpflicht

Die wahren gesamtwirtschaftlichen Kosten des Militärs spiegeln sich nicht vollständig im Verteidigungsbudget wider. In ihm findet man nur die budgetwirksamen Kosten, d. h. die Ausgaben für die Gehälter der Soldaten, für Betriebsmittel, für Investitionen usw. Insbesondere bei einer Wehrpflichtarmee kommen aber noch weitere Kosten hinzu, die gar nicht im Verteidigungsbudget erscheinen. Es sind Verzichtskosten, die dadurch entstehen, daß die Wehrpflichtigen keiner zivilen Erwerbstätigkeit nachgehen können. (…) In allen offiziellen Berechnungen der Kosten für eine Wehrpflicht- oder Freiwilligenarmee werden stets nur die direkt budgetwirksamen Kosten berücksichtigt, die indirekten fallen unter den Tisch.

(Wolf Schäfer)

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Die Bundeswehr als Spiegel der Gesellschaft?

Einer der am häufigsten genannten Gründe für die Beibehaltung der Wehrpflicht ist die Behauptung, daß eine Freiwilligenarmee die Zusammensetzung der Gesellschaft nicht mehr reflektiere. Stattdessen würden sich in der Bundeswehr künftig nurmehr schießwütige Rambo-Typen einfinden, die in Afghanistan mit Talibanschädeln jonglieren wollen.

An und für sich gibt es natürlich keinen Grund, warum das Personal bestimmter Dienstleistungsbereiche die Zusammensetzung der Gesamtbevölkerung repräsentieren sollte. Niemand erwartet Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie ungewöhnlich ist die BRD?

Immer wieder wird von Wehrpflichtbefürwortern behauptet, ohne die Wehrpflicht gehe es nicht. Ohne die Wehrpflicht würden Armee und Gesellschaft auseinanderdriften, die Landesverteidigung könne nicht länger garantiert werden und das Sozialsystem würde ohne Zivildienstleistende kollabieren. Immer wieder sollte man deshalb fragen, warum es auch innerhalb der EU so viele Staaten ohne Wehrpflicht gibt wo nichts dergleichen passiert. Ist Deutschland Den Rest des Beitrags lesen »

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