Die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Zwangsdienste: ein konkreter Fall

Wehrpflicht- oder Dienstpflichtbefürworter unterschlagen gerne die wahren Kosten des Zwangsdienstes, indem sie die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Zwangsdienstes ignorieren. Ein konkretes Beispiel dafür, wie hoch diese Kosten sein können, kommt aus Koblenz:

Der Zivildienst ist wichtiger als die eigene Firma. Das hat ein Gericht in Koblenz beschlossen. Dass der Zivildienstleistende als Unternehmer danach womöglich pleite ist, steht zunächst einmal nicht zur Debatte.“ (Quelle)

In diesem Blog wurde schon häufig darauf hingewiesen, das die Opportunitätskosten Teil der Gesamtkosten eines Zwangsdienstes sind. In der Regel handelt es sich hierbei um die, während des Zwangsdienstes nicht erbrachte, höhere Wirtschaftsleistung des Dienstleistenden. Im oben genannten Fall kommt die Zerstörung eines produktiven Unternehmens hinzu.

Die Botschaft an junge Unternehmer ist klar: was in Deutschland zählt ist die Unterwerfungsgeste, die Unterordnung des Individuums unter den autoritären Staat und das nationale Kollektiv. Leistungsträger werden allenfalls geduldet, willkommen geheißen werden sie nicht.

2 Kommentare »

  1. lydia4krasnic sagte,

    Februar 23, 2008 @ 9:36

    Du bist nichts, Dein Volk ist alles, Gemeinsinn geht vor Eigensinn, Privat ist bei uns der Schlaf, blablafaselsülz.

    Der junge Mann sollte die Hühner satteln und flüchten aus diesem Fascho-Staat! Als Reiselektüre empfehle ich “Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat” von Thoreau!

  2. Mein Freund gehört mir! « Lydia’s krasse Meinung sagte,

    Februar 23, 2008 @ 10:48

    [...] Mein Freund gehört mir! Und nicht dem Staat! Wehrpflicht ist Sklaverei - und ökonomischer Schwachfug! [...]

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