Die Nachteile der Ausmusterung

Auf einige Nachteile der „Zickenrott-Methode“ weist Fintext hin:
So genannte „Ausmusterungsberater“ versprechen gegen gutes Geld hundertprozentige Tipps, um für alle Zeiten vom Vaterland unbehelligt zu bleiben. Dafür ist der Stempel „T5“ bei der Musterung notwendig: untauglich. Wer so wegen gesundheitlicher Mängel eingestuft wird, kann weder zum Grundwehrdienst noch im Verteidigungsfall einberufen werden.
Auf „Macke machen“ gilt als der Königsweg, insbesondere durch das Vortäuschen von Depressionen. Psychische Erkrankungen enden praktisch immer mit „T5“. Allerdings kann das unangenehme Folgen haben. Einerseits muss später bei Bewerbungen erklärt werden können, warum im Lebenslauf der Wehr- oder Zivildienst fehlt. Vor allem aber kann die gespielte Krankheit später zum Versicherungsproblem werden.
(Quelle)
Die Lücke im Lebenslauf lässt sich dabei wohl noch am leichtesten erklären, schließlich haben viele Wehrpflichtige einfach Glück. Die Medizinische Vorbelastung wiegt da schon schwerer.

2 Kommentare »

  1. Jacques sagte

    Das „Problem“, dass der Wehr- oder Zivildienst im Lebenslauf nicht vorhanden ist, ist doch kein Neues. Seitdem es die Wehrpflicht gibt, gibt es auch Jahr für Jahr Zehntausende bis Hunderttausende, die von ihr nicht betroffen sind oder waren. Heute ist das immerhin jeder zweite. Wer heute gefragt wird, warum er nicht gedient hat, kann einfach sagen, dass er wegen einer Zahnspange oder einen Bienenallergie ausgemustert wurde (was auch tatsächlich Ausmusterungsgründe sind). Das wird wohl kaum einen Arbeitgeber oder eine Versicherung stören.

  2. rantingkraut sagte

    Das stimmt wohl, wenn denn der Arbeitgeber kein Imker ist. Ein Problem, das auch nicht neu ist, aber bedacht werden sollte, sind die Nachteile, die sich ergeben können, wenn der offizielle Ausmusterungsgrund schwerwiegender ist, und sich nicht verbergen lässt.

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