Angeblich geht das: ”Als er auf dem Kreiswehrersatzamt nach seinem Drogenkonsum gefragt wurde, gab er diesen wahrheitsgemäß an. Sicher war er sich aber nicht, ob das klappen würde. Doch dann ging alles ganz schnell: „Wir haben THC in ihrem Urin gefunden! Bitte unterschreiben Sie hier, dann können Sie gehen.“” (Quelle)
Archiv für Ausmusterung
Dumme Ausreden
Mustern mit Zweierlei Maß
“Bei der Tauglichkeitsprüfung für Wehr- und Zivildienst wird nach Darstellung des Interessenverbandes der Wehrdienstverweigerer mit zweierlei Maß gemessen. In vielen Fällen würden angehende Zivis als dienstfähig eingestuft, obwohl sie für die militärische Ausbildung körperlich nicht geeignet wären. (…)
‘Wer keinen Wehrdienst leisten kann, darf auch nicht zu einem Ersatzdienst herangezogen werden’, sagte KDV-Geschäftsführer Peter Tobiassen. Tatsächlich verselbstständige sich der Zivildienst aber immer mehr zu einer ‘allgemeinen Dienstpflicht für Männer’.” (mehr hier)
Die Nachteile der Ausmusterung
Auf einige Nachteile der “Zickenrott-Methode” weist Fintext hin:
„So genannte „Ausmusterungsberater“ versprechen gegen gutes Geld hundertprozentige Tipps, um für alle Zeiten vom Vaterland unbehelligt zu bleiben. Dafür ist der Stempel „T5“ bei der Musterung notwendig: untauglich. Wer so wegen gesundheitlicher Mängel eingestuft wird, kann weder zum Grundwehrdienst noch im Verteidigungsfall einberufen werden.
Auf „Macke machen“ gilt als der Königsweg, insbesondere durch das Vortäuschen von Depressionen. Psychische Erkrankungen enden praktisch immer mit „T5“. Allerdings kann das unangenehme Folgen haben. Einerseits muss später bei Bewerbungen erklärt werden können, warum im Lebenslauf der Wehr- oder Zivildienst fehlt. Vor allem aber kann die gespielte Krankheit später zum Versicherungsproblem werden.“(Quelle)
Die Lücke im Lebenslauf lässt sich dabei wohl noch am leichtesten erklären, schließlich haben viele Wehrpflichtige einfach Glück. Die Medizinische Vorbelastung wiegt da schon schwerer.
Wie krank ist die deutsche Jugend?
Jungen Männern in Deutschland geht es gesundheitlich offenbar immer schlechter. Fast die Hälfte aller Wehrpflichtigen wird inzwischen als untauglich ausgemustert. Im Ausland liegt diese Quote bei 8-12% (Quelle).
Natürlich wäre es unangemessen, zu behaupten, hier würden Tauglichkeitskriterien manipuliert um eine mangelnde Dienstgerechtigkeit zu verschleiern, denn Den Rest des Beitrags lesen »
Tipps zum Ausmustern
SpoN erwähnt dieses praktische Diskussionsforum:
http://www.postpla.net/karriere-bildung/tipps-ausmustern.35561.html
Den Wehrdienst Umgehen: Tipps vom Spiegel-online
Der Spiegel beschreibt die Konsequenzen der zunehmend willkürlichen Einberufungspraxis, und stellt hilfreiche Überlegungen zur Umgehung der Zwangsdienste an:
“Insgesamt umfasst ein Jahrgang derzeit rund 440.000 junge Männer. Die statistische Chance, keinerlei Dienst leisten zu müssen, ist also enorm hoch. Nur knapp jeder siebte springt am Ende ins Grünzeug; die Zahl der Verweigerer liegt etwas höher als die der Rekruten. Den Rest des Beitrags lesen »
Wie der Dienstzwang ein Überangebot an Arbeitskräften produziert
Die Wehrpflicht als Rekrutierungsmethode wird offenbar nicht einmal mehr dem Bedürfnissen der Bundeswehr gerecht. Das ist jedenfalls die Schlußfolgerung, die dieser Artikel in der online Ausgabe des Spiegels nahelegt.
Die Bundeswehr kann den alljährlichen forcierten Andrang Wehrpflichtiger offenbar nur dann noch bewältigen, wenn Den Rest des Beitrags lesen »