Archiv für grundsätzliches
September 10, 2009 um 6:51
· Gespeichert unter FDP, Liberalismus, Wehrpflicht, grundsätzliches
Von den Gießener Jungliberalen:
„„Die Wehrpflicht steht für die Bereitschaft der Bürger, persönlich Mitverantwortung für den Schutz ihres Gemeinwesens zu übernehmen“
Dieses Zitat stammt von der offiziellen Internetseite der Bundeswehr (www.bundeswehr.de). Interessant an diesem Satz finde ich die Kombination der Wörter „Wehrpflicht“ und „Bereitschaft“, da sie für mich einen Widerspruch in sich darstellen. Eine Bereitschaft in der Bevölkerung liegt nämlich definitiv nicht vor. Vielmehr ist die Wehrpflicht eine gesetzliche Pflicht, die eine Einschränkung für jeden Betroffenen darstellt, für die niemand Bereitschaft zeigt.“ Weiter hier.
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November 4, 2008 um 8:09
· Gespeichert unter Bücher, Demokratie, Wehrpflicht, grundsätzliches
In seiner Rezension von Klaus Naumanns Buch „Einsatz ohne Ziel“ mach Herfried Münkler eine interessante Beobachtung:
„Wer nur einen kleinen Einblick in die Berliner Verhältnisse hat, wird Naumanns zentralem Vorwurf zustimmen: Der Bundestag, der so viel Wert darauf legt, dass die Bundeswehr eine Parlamentsarmee ist, kümmert sich mit Ausnahme einiger Abgeordneter nicht um sie. Die Volksvertreter haben ihre Rechte einst vor dem Verfassungsgericht erstritten, aber nicht realisiert, dass sie damit auch Pflichten übernommen haben. Diese lassen sich nicht darauf beschränken, sich vor der nächsten Mandatsverlängerung schnell kundig zu machen. Da dem tatsächlich aber so ist, hat das zur Folge, dass viele wichtige Fragen von den Militärs entschieden werden.“ (Quelle)
Interessant deswegen Den Rest des Beitrags lesen »
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Oktober 30, 2008 um 2:48
· Gespeichert unter KDV, Wehrpflicht, Zitate, Zivildienst, grundsätzliches
Der Blog TKDV-Zittau berichtet über die Urteilsbegründung gegen den Totalverweigerer Andreas Reuter. Die Urteilsbegründung wird dort bereits ausführlich diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit verdient allerdings die Einschätzung des Richters Böcker, der bestrafte Totalverweigerer habe eine absonderliche Gedankenwelt, da er aus Gewissensgründen auch eine unbewaffnete Zivildiensttätigkeit ablehne.
Zustimmung zu dieser Interpretation des Zivildienstes kann man natürlich nicht ohne weiteres verlangen, aber darum geht es hier auch gar nicht. Wenn Richter Böcker dem Angeklagten eine absonderliche Gedankenwelt attestiert, liegt nicht nur eine Meinungsverschiedenheit vor, sondern es wird die geistige Zurechnungsfähigkeit des Wehrdienstverweigerers angezweifelt. Nun ist es grundsätzlich möglich das ein Wehrdienstverweigerer geistig verwirrt ist. In diesem speziellen Fall hätte das jedoch weitreichende Den Rest des Beitrags lesen »
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Oktober 3, 2008 um 1:46
· Gespeichert unter KDV, Wehrpflicht, Zivildienst, aktuelles, grundsätzliches
Von einem Kommentar kommt dieser Hinweis auf einen Eintrag zur Wehrpflicht am pranger.de. Dieser Eintrag endet mit einer interessanten Empfehlung:
„… ich fordere die jungen Männer der nächsten Generationen auf: Helft mit, dieses System zum Zusammenbruch zu bringen, indem Ihr kollektiv nicht verweigert. Denn die Wehrpflicht funktioniert nur noch, weil sich die Wehrverwaltung darauf verlassen kann, dass mehr als zwei Drittel eines jeden Jahrgangs sowieso Ersatzdienst leistet. Ist das plötzlich nicht mehr der Fall, kollabiert das gesamte Wehrpflichtsystem und die Politik muss eingestehen, dass es nicht mehr zu halten ist.“ (Quelle)
Inspiriert ist dieser Vorschlag offenbar Den Rest des Beitrags lesen »
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September 26, 2008 um 7:18
· Gespeichert unter Wehrpflicht, grundsätzliches
Wir schreiben das Jahr 2008 und ganz Europa verabschiedet sich von der Wehrpflicht. Ganz Europa? Nein! Ein kleines Grüppchen unbeugsamer Germanenstämme hält wider alle Vernunft an den traditionellen Methoden der Stammesverteidigung fest…
Über das kommende Ende der Wehrpflicht und die deutsche Ausnahme wird hier berichtet.
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September 7, 2008 um 8:56
· Gespeichert unter Demokratie, Wehrpflicht, grundsätzliches
Dieser Artikel gibt ein Beispiel dafür, das es immer noch Menschen gibt, die die Ablehnung der Wehrpflicht mit einer Ablehnung der Streitkräfte an sich verwechseln. Die Notwendigkeit der Wehrpflicht wird aus dem andauernden Konflikt in Afghanistan und der aktuellen Kaukasuskrise abgeleitet. Das ebenfalls in Afghanistan involvierte NATO Partner dabei auf die Wehrpflicht verzichten können scheint dem Autor oder der Autorin nicht aufzufallen.
Eine ausdrückliche Verteidigung Den Rest des Beitrags lesen »
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Mai 21, 2008 um 7:21
· Gespeichert unter Wehrpflicht, Wirtschaft, aktuelles, grundsätzliches
„Mit dem Herzen sei er ja für die Wehrpflicht, sagt Erich Reiter. Aber mit dem Verstand könne er das nicht sein, setzt der langjährige sicherheitspolitische Berater des Verteidigungsministeriums … nach.“ (Quelle: Der Standard) Reiter bezieht sich hier auf Berechnungen, nach denen die Wehrpflicht ineffizient sei. Etwa 25% des Wehrbudgets würden allein für die Rekrutenausbildung ausgegeben.
Nun wurde in diesem Blog wiederholt argumentiert, das die Wehrpflicht nur billig scheint, wenn man sich auf die Haushaltskosten beschränkt, man aber zu einem Anderen Schluss kommen wird, wenn man die gesamtwirtschaftlichen Kosten berücksichtigt. Hier wird jedoch allein auf Grund der Haushaltskosten wirtschaftlich argumentiert. Da lohnt es sich genauer hinzuschauen.
Sehen wir uns also Den Rest des Beitrags lesen »
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Mai 17, 2008 um 4:13
· Gespeichert unter Demokratie, KDV, Liberalismus, Wehrpflicht, aktuelles, grundsätzliches, nato
Als Antwort auf Monty Schädels Beitrag in der Netzeitung vom 15 Mai 2008, äußerte sich der Obergefreite d. R. Andreas Ahammer am 16 Mai zur Unterstützung einer allgemeinen Dienstpflicht. Dabei basiert Ahammers Argumentation nicht nur auf autoritären Werturteilen, sondern ganz entscheidend auf vielen der üblichen Mythen die immer wieder zur Verteidigung der Wehrpflicht herangezogen werden.
Die Grundlage für Ahammers Argumentation ist die Aussage das Den Rest des Beitrags lesen »
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April 4, 2008 um 6:53
· Gespeichert unter Wehrpflicht, Zitate, grundsätzliches
„Mit ihrem Eigentum kann eine Person machen was sie will: sie kann es benutzen, vermieten, verschenken, weitergeben, verkaufen oder sogar zerstören. Wenn jemand anderes nun ein Individuum davon abhalten darf, sein Eigentum den eigenen wünschen entsprechend zu nutzen, dann liegt ein Teil des Eigentumsrechts bei diesem Anderen. Wenn also der Abriss eines Hauses durch Denkmalschutzbestimmungen verhindert wird, dann übt die Regierung teilweise Eigentumsrechte an diesem Haus aus, da sie über dessen Verwendung mit entscheidet. Wenn die Regierung ein Individuum davon abhält, Kokain zu nehmen oder sich zu prostituieren, dan lässt sich ähnlich argumentieren, das sie Miteigentümerin and diesem Individuum geworden ist, da sie mit entscheidet wie es seinen Körper nutzen darf. Sklaverei und Wehrpflicht sind Beispiele für Fälle in denen andere Menschen fast vollständige Eigentumsansprüche gegenüber einer Person geltend machen, aber alle Verbote geben der Regierung zumindest partielle Eigentumsrechte über ihre Staatsbürger.“
John Meadowcroft in Den Rest des Beitrags lesen »
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Februar 11, 2008 um 5:13
· Gespeichert unter Bücher, Wehrpflicht, grundsätzliches
Einige Befürworter der Wehrpflicht begründen ihre Position nach wie vor mit der geostrategischen Lage der BRD. [1]
Während der latenten Konfrontation des kalten Krieges war dieses Argument nicht einfach von der Hand zu weisen. In Anbetracht einer möglichen nuklearen Eskalation bestand ein nachvollziehbares Interesse daran, etwaige militärische Konflikte auf den konventionellen Bereich zu beschränken. Den Rest des Beitrags lesen »
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