Archiv für Zitate

Für Aussetzung der Wehrpflicht

In einem, im Kontext der Geschichte betrachtet, friedlichen Europa wirkt die heutige Wehrpflicht in Deutschland wie das Konstrukt aus einem längst vergangenen Zeitalter. Die meisten Länder auf dem Kontinent haben sie bereits abgeschafft, nur die größte Volkswirtschaft der EU und ein paar andere Staaten stehen zu der Wehrpflicht.“ Weiter …

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Bummelwehr

Ein FDP-Kandidat findet klare Worte zur Wehrpflicht und zu den Bürgerrechten: „ An die Adresse von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung, der für die CDU als Direktkandidat im Kreis antritt, rief Bummel, dass die FDP die Wehrpflicht abschaffen wolle. Die Wehrgerechtigkeit gebe es schon lange nicht mehr. Auch sicherheitspolitisch sei die Wehrpflicht „Unsinn“. „Die von Franz Josef Jung angestrebten Einberufungsquoten von 80 Prozent sind grotesk“, sagte Bummel. Den Rest des Beitrags lesen »

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Liberalismus oder Pazifismus?

Es gibt Menschen, die den Militärdienst ablehnen, aber keine Einwände haben, wenn es bei einem Zwangsdienst darum geht, in einer Suppenküche oder einem Krankenhaus zu arbeiten.

Was ich in erster Linie verabscheue ist nicht Militarismus sondern Zwang. Durch Zwangsdienste wird ein Individuum nicht als freier Mensch betrachtet der über sein eigenes leben verfügen kann, sondern wird als Eigentum des Staates angesehen; ein Produktionsfaktor, über den Bürokraten und Politiker nach eigenem Gutdünken verfügen können.

Im Original: Den Rest des Beitrags lesen »

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Tucholsky: Die Wehrpflicht

Die deutsche Entwaffnungs-Note an Frankreich lobt die alte Wehrpflicht und spricht davon, dass die deutsche Jugend ihr die Erziehung zur Ordnung und zur Unterordnung unter die Gesetze verdanke; die Wehrpflicht fehle uns und müsse durch etwas andres ersetzt werden.

Das ist nicht wahr. …“ (Weiter: hier)

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Richter Böcker und die absonderliche Gedankenwelt des Theodor Heuss

Der Blog TKDV-Zittau berichtet über die Urteilsbegründung gegen den Totalverweigerer Andreas Reuter. Die Urteilsbegründung wird dort bereits ausführlich diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit verdient allerdings die Einschätzung des Richters Böcker, der bestrafte Totalverweigerer habe eine absonderliche Gedankenwelt, da er aus Gewissensgründen auch eine unbewaffnete Zivildiensttätigkeit ablehne.

Zustimmung zu dieser Interpretation des Zivildienstes kann man natürlich nicht ohne weiteres verlangen, aber darum geht es hier auch gar nicht. Wenn Richter Böcker dem Angeklagten eine absonderliche Gedankenwelt attestiert, liegt nicht nur eine Meinungsverschiedenheit vor, sondern es wird die geistige Zurechnungsfähigkeit des Wehrdienstverweigerers angezweifelt. Nun ist es grundsätzlich möglich das ein Wehrdienstverweigerer geistig verwirrt ist. In diesem speziellen Fall hätte das jedoch weitreichende Den Rest des Beitrags lesen »

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Jung dreht durch: Wehrpflicht wegen Klimawandel!

Auf einer Fachtagung in Berlin hat Verteidigungsminister Jung sein Bekenntnis zur Wehrpflicht bekräftigt. Neben den üblichen Standardargumenten -darunter auch die nachweislich falsche Behauptung eine Freiwilligenarmee sein notwendigerweise teurer (Quelle).
Besonders albern und besonders originell ist allerdings das „Argument“ die Beibehaltung der Wehrpflicht sei auf Grund des Klimawandels notwendig Den Rest des Beitrags lesen »

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Mustern mit Zweierlei Maß

Bei der Tauglichkeitsprüfung für Wehr- und Zivildienst wird nach Darstellung des Interessenverbandes der Wehrdienstverweigerer mit zweierlei Maß gemessen. In vielen Fällen würden angehende Zivis als dienstfähig eingestuft, obwohl sie für die militärische Ausbildung körperlich nicht geeignet wären. (…)
‘Wer keinen Wehrdienst leisten kann, darf auch nicht zu einem Ersatzdienst herangezogen werden’, sagte KDV-Geschäftsführer Peter Tobiassen. Tatsächlich verselbstständige sich der Zivildienst aber immer mehr zu einer ‘allgemeinen Dienstpflicht für Männer’.
“ (mehr hier)

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Stern: Wehrpflicht wirkt wie ein Hemmschuh

Rund 250.000 Soldaten dienen in der Bundeswehr, dazu kommen 100.000 zivil Beschäftigte. Und dennoch haben die Streitkräfte oft Mühe, den Einsatz der rund 10.000 weltweit entsandten Bundeswehrangehörigen zu meistern. Die Wehrpflicht wirkt da wie ein Hemmschuh. „Bald werden wir die letzten in Nato und EU sein, die noch den Zwangsdienst haben“, sagt Gehring. Und während immer mehr Staaten auf Berufsarmeen setzen, hat die Bundeswehr Probleme mit ihren eigenen Freiwilligen.“ (Quelle)

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Wehrpflicht und Selbsteigentum

„Mit ihrem Eigentum kann eine Person machen was sie will: sie kann es benutzen, vermieten, verschenken, weitergeben, verkaufen oder sogar zerstören. Wenn jemand anderes nun ein Individuum davon abhalten darf, sein Eigentum den eigenen wünschen entsprechend zu nutzen, dann liegt ein Teil des Eigentumsrechts bei diesem Anderen. Wenn also der Abriss eines Hauses durch Denkmalschutzbestimmungen verhindert wird, dann übt die Regierung teilweise Eigentumsrechte an diesem Haus aus, da sie über dessen Verwendung mit entscheidet. Wenn die Regierung ein Individuum davon abhält, Kokain zu nehmen oder sich zu prostituieren, dan lässt sich ähnlich argumentieren, das sie Miteigentümerin and diesem Individuum geworden ist, da sie mit entscheidet wie es seinen Körper nutzen darf. Sklaverei und Wehrpflicht sind Beispiele für Fälle in denen andere Menschen fast vollständige Eigentumsansprüche gegenüber einer Person geltend machen, aber alle Verbote geben der Regierung zumindest partielle Eigentumsrechte über ihre Staatsbürger.“

John Meadowcroft in Den Rest des Beitrags lesen »

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Paul Schäfer (Die Linke): Wehrpflicht absurd

„“Nach einer gesellschaftlichen Begründung für die Wehrpflicht sucht das Verteidigungsministerium schon seit langem erfolglos. Mit jedem Jahr wird nun deutlicher, dass auch die Rückfallposition der Bundeswehr, formal würden immerhin alle Regeln der Wehrgerechtigkeit befolgt, nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Diskret versucht die Bundeswehr alles, um sich von den eigentlich nicht mehr benötigten Wehrpflichtigen zu trennen: 12Prozent der jungen Männer aus dem Jahrgang 1984 wurden erst gar nicht erst gemustert, rekordverdächtige 32Prozent ausgemustert. Von den knapp 125.000 nach Musterung und Verweigerung übriggebliebenen Wehrpflichtigen des Jahrgangs musste trotzdem nur ungefähr die Hälfte den Zwangsdienst an der Waffe antreten.“ (Quelle)

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