Archiv für Zwangsarbeit

Gleichstellungsdefizit

„Der Westen“ berichtet, das erstmals eine Frau das Kreiswehrersatzamt Recklinghausen leite. Zur weiteren Gleichstellung gibt diese folgende Antwort: „… was hält die neue Chefin des Kreiswehrersatzamtes von einer Wehrpflicht für Frauen? „Ich bin der Meinung, dass die Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie Wehrdienst leisten wollen oder nicht.”“ (Quelle) Mit welchem Recht sie Männern diese Entscheidungsfreiheit vorenthalten will ist nicht überliefert.

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Leistung als Verbrechen (Teil 2)

Wirtschaftliche Leistung wird wieder einmal als Verbrechen behandelt. Ein 23 jähriger Zivildienstsklave hat die Frechheit besessen „Sachzwänge zu schaffen“, indem er akuten Personalbedarf in einem Privatbetrieb deckte, statt unqualifiziert im Zivildienst zu arbeiten. Nicht nur das, er zeigt sich auch noch uneinsichtig:

Sechs Monate Gefängnis drohten am Montag einem 23-jährigen Birkenfelder, der den Kriegsdienst verweigert hatte, im September 2008 aus beruflichen Gründen dann aber auch den Zivildienst nicht antrat. „Er ist noch immer uneinsichtig“, so begründete Staatsanwältin Lisa Stegbauer ihren harten Kurs gegen Den Rest des Beitrags lesen »

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Liberalismus oder Pazifismus?

Es gibt Menschen, die den Militärdienst ablehnen, aber keine Einwände haben, wenn es bei einem Zwangsdienst darum geht, in einer Suppenküche oder einem Krankenhaus zu arbeiten.

Was ich in erster Linie verabscheue ist nicht Militarismus sondern Zwang. Durch Zwangsdienste wird ein Individuum nicht als freier Mensch betrachtet der über sein eigenes leben verfügen kann, sondern wird als Eigentum des Staates angesehen; ein Produktionsfaktor, über den Bürokraten und Politiker nach eigenem Gutdünken verfügen können.

Im Original: Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie krank ist die deutsche Jugend?

Jungen Männern in Deutschland geht es gesundheitlich offenbar immer schlechter. Fast die Hälfte aller Wehrpflichtigen wird inzwischen als untauglich ausgemustert. Im Ausland liegt diese Quote bei 8-12% (Quelle).

Natürlich wäre es unangemessen, zu behaupten, hier würden Tauglichkeitskriterien manipuliert um eine mangelnde Dienstgerechtigkeit zu verschleiern, denn Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Kosten der Zwangsdienste: noch ein konkreter Fall

Konkrete Fälle, die die wirtschaftlichen Kosten des Zwangsdienstes für die Betroffenen illustrieren wurden in diesem Blog wiederholt hervorgehoben. Die Wormser Zeitung berichtet jetzt über einen weiteren Fall in dem ein Zivildienstleistender mit der regressiven Naturalsteuerlast des Zwangsdienstes überfordert war:

Vor seinem Zivildienst arbeitete der junge Mann bei einer Wormser Speditionsfirma. Dort habe er eigentlich recht gut verdient. Seine Wohnung habe er neu eingerichtet und zuvor noch einen Kredit für ein Auto aufgenommen. Dann kam der Einberufungsbescheid und damit der „Einsatz“ an der Zivildienststelle. Das finanzielle Fiasko begann. Seinen Kredit habe er nicht mehr weiterzahlen können; ebenso drückten aufgelaufene Mietschulden. Seine Wohnung wurde vom Vermieter fristlos gekündigt und per Gerichtsbeschluss geräumt.“ (Quelle) Den Rest des Beitrags lesen »

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Abenteuer eines Totalverweigerers – letzter Akt?

Totalverweigerer Alexander Hense hatte seinen vermutlich letzten Prozess wegen Fahnenflucht und wurde zu einer Geldstrafe von €1350 verurteilt. Inzwischen findet der Fall nicht nur in der Provinzpresse sondern auch in Spiegel Online Beachtung.

Die Pforzheimer Zeitung zitiert allerdings diesen bemerkenswerten Dialog zwischen Deutschlands Justiz und ihrem Opfer:

Staatsanwältin Friederike Tenckhoff: „Sie haben sich bewusst gegen das Gesetz entschieden. Das ist ein Schlag ins Gesicht gegenüber denjenigen, die sich daran halten.“

Henses Antwort: „Es ist eine Ohrfeige, dies von einer Frau zu hören, die in Deutschland keinen Wehr- und Ersatzdienst leisten musste.“ (Quelle) Den Rest des Beitrags lesen »

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Erfahrungsbericht Zivildienst (im Genderama)

Im Genderama gibt es einen aufschlussreichen Bericht über den Alltag im Zivildienst:

Ich werde hier festgehalten, muss Drecksarbeit verrichten (Klo sauber machen, Ascher leeren, Unkraut, Rasen mähen, Müll, Küche putzen, Abwaschen, und einmal das Erbrochene eines 15-jährigen Mädchens wegwischen, weil diese sich zu stark betrunken hat). (…) ich habe mich nicht wie ein Mensch zweiter Klasse gefühlt, sondern ich war einer. “ (ganzer Text)

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Die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Zwangsdienste: ein konkreter Fall

Wehrpflicht- oder Dienstpflichtbefürworter unterschlagen gerne die wahren Kosten des Zwangsdienstes, indem sie die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Zwangsdienstes ignorieren. Ein konkretes Beispiel dafür, wie hoch diese Kosten sein können, kommt aus Koblenz:

Der Zivildienst ist wichtiger als die eigene Firma. Das hat ein Gericht in Koblenz beschlossen. Dass der Zivildienstleistende als Unternehmer danach womöglich pleite ist, steht zunächst einmal nicht zur Debatte.“ (Quelle) Den Rest des Beitrags lesen »

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Allgemeiner Pflichtdienst als Schule der Nation?

Das Anbeter der Wehrpflicht einen ‘’sozialen“ Pflichtdienst, wenigstens für Männer, fordern, um einen Zwangsdienst in irgendeiner Form zu erhalten sollte niemanden mehr überraschen. Seltener ist es, wenn so eine Forderung unabhängig von der Sicherheitslage als Erziehungsmaßnahme angepriesen wird.

Eine solche Forderung Den Rest des Beitrags lesen »

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Wirtschaftliche Leistung als Verbrechen

Die Badische Zeitung berichtet von einem Urteil gegen einen Zivildienstleistenden der ohne Erlaubnis die Arbeitsstelle wechselte. Der gelernte Handwerker hatte zunächst seinen Zivildienst in der Helios Klinik angetreten. Als ihm klar wurde, das er für die zugewiesene Tätigkeit nicht geeignet war, und ihm keine passenden Alternativen geboten wurden, verließ er die Zivildienststelle und arbeitete stattdessen in seinem erlernten Beruf.

Für seinen Ungehorsam wurde dieser Leibeigene nun zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung und einer Buße von 1200 Euro verurteilt. Interessant ist hier, das Den Rest des Beitrags lesen »

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