Allgemeiner Pflichtdienst als Schule der Nation?

Das Anbeter der Wehrpflicht einen ‘’sozialen” Pflichtdienst, wenigstens für Männer, fordern, um einen Zwangsdienst in irgendeiner Form zu erhalten sollte niemanden mehr überraschen. Seltener ist es, wenn so eine Forderung unabhängig von der Sicherheitslage als Erziehungsmaßnahme angepriesen wird.

Eine solche Forderung Den Rest des Beitrags lesen »

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Werden Freiwillig Länger Dienende weniger wichtig?

Wehrpflichtige nützen der Bundeswehr, weil sich viele von ihnen im Anschluss an den Wehrdienst für den Soldatenberuf entscheiden oder ihre Dienstzeit zumindest verlängern. Diese Behauptung wird gerne von Befürwortern der Wehrpflicht ins Feld geführt, auch wenn sie, genaugenommen, den Wehrdienst nicht rechtfertigen kann: auch wer keinen großen Wert auf persönliche Freiheit legt, muss die Wehrpflicht zumindest sicherheitspolitisch begründen. Das zumindest ist der in der BRD vorherrschende Konsens.

Die Bedeutung der Freiwillig Länger Dienenden Den Rest des Beitrags lesen »

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Straubhaar zur Wehrpflicht

Mit ihrem Ansatz zur freiwilligen, genauer: selektiven, Wehrpflicht strebt die SPD eine Lösung an, bei der Wehrpflichtige nur noch zwangsweise einberufen werden wenn sich nicht genug Freiwillige melden. Was sollte man sonst tun, wenn es nicht genug Freiwillige gibt?

Eine einfache, und in vielen anderen Wirtschaftszweigen bewährte Lösung wurde bereits vor Jahren von Prof. Thomas Straubhaar erkannt:

Melden sich zu wenige gut geeignete Freiwillige, ist dieser Sachverhalt ein Zeichen dafür, daß die Alternative »Berufssoldat« gegenüber zivilen Tätigkeiten zu wenig attraktiv ist. Entsprechend ist die Attraktivität der Tätigkeit als Berufssoldat gegen oben anzupassen, beispielsweise durch Lohnerhöhungen … wie sie in der Privatwirtschaft auch üblich sind. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wirtschaftliche Leistung als Verbrechen

Die Badische Zeitung berichtet von einem Urteil gegen einen Zivildienstleistenden der ohne Erlaubnis die Arbeitsstelle wechselte. Der gelernte Handwerker hatte zunächst seinen Zivildienst in der Helios Klinik angetreten. Als ihm klar wurde, das er für die zugewiesene Tätigkeit nicht geeignet war, und ihm keine passenden Alternativen geboten wurden, verließ er die Zivildienststelle und arbeitete stattdessen in seinem erlernten Beruf.

Für seinen Ungehorsam wurde dieser Leibeigene nun zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung und einer Buße von 1200 Euro verurteilt. Interessant ist hier, das Den Rest des Beitrags lesen »

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Leibeigenschaft in der BRD: vom Arrest zur Bewährungsstrafe

In diesem Blog wurder bereits früher über die Abenteuer dieses Totalverweigerers berichtet. Dem Dauerarrest bei der Bundeswehr folgte nun ein Verfahren mit einer allem Anschein nach erfreulich inkompetenten Staatsanwältin. In diesem Verfahren wurde der leibeigenschaftsunwillige Angeklagte nun zu einer Bewährungsstrafe und gemeinnütziger Arbeit verdonnert.

Natürlich Den Rest des Beitrags lesen »

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Parteipositionen zur Wehrpflicht?

Bei der Positionsbestimmung der beiden Koalitionspartner scheinen sich die Fronten in der Frage der Wehrpflicht zu verhärten. Die SPD hat sich auf ihrem Parteitag zur Einführung der so genannten „freiwilligen Wehrpflicht“ bekannt. Teile der CDU unterstützen hingegen die Einführung eines Bundesarbeitsdienstes -obwohl sich für diesen wohl ein anderer Name finden wird.

Der Vorschlag der SPD könnte Den Rest des Beitrags lesen »

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Man braucht gute Argumente, um Menschen ihre Freiheit zu rauben.

Die Wehrpflicht ist ein Zwangssystem, und beraubt die Wehrpflichtigen wesentlicher Freiheitsrechte. Man braucht gute Argumente, um Menschen ihre Freiheit zu rauben. Das kann man nicht einfach nur machen, um Geld zu sparen. Oder - schlimmer noch - um irgendwelche Erziehungsziele zu verfolgen.

(Sven Regener)

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Die Wehrpflicht als Naturalsteuer

Die wirtschaftlichen Nachteile der Wehrpflicht wurden hier und anderswo bereits öfters kommentiert. Die Betonung liegt dabei meist auf den hohen Gesamtwirtschaftlichen Kosten einer Wehrpflichtigenarmee im Gegensatz zur möglichen innerbetrieblichen Kostensenkung für die Bundeswehr. Diese Punkte sprechen Trabold et.al. in ihrem Artikel „Wehrpflicht statt Berufsarmee: Eine Alternative wider die ökonomische Vernunft“ (pdf) auch an. Darüber hinaus untersuchen sie den Naturalsteueraspekt der Wehrpflicht, und kommen zu dem Schluß, daß diejenigen, die jungen Männern einen Zwangsdienst als ‚soziale Pflicht’ auferlegen wollen, den Gerechtigkeitskriterien des Sozialstaates selbst nicht entsprechen würden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie steht es mit der Dienstgerechtigkeit?

Befürworter der Wehrpflicht legen viel wert darauf, die Grundrechte aller potentiellen Opfer gleichmäßig einzuschränken. Deshalb wird die Wehrgerechtigkeit immer wieder betont, auch wenn man behaupten muss, das ein unplausibel großer Teil eines Geburtsjahrgangs schwerbehindert ist, um diese Illusion aufrecht zu erhalten. Viel weniger hört man den Begriff Dienstgerechtigkeit in der politischen Diskussion, und das hat seine Gründe. Den Rest des Beitrags lesen »

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Langsameres Bloggen …

Während des letzten Monats erhielt dieses Blog -wider Erwarten- fast täglich neue Beiträge. Das lag zum einen daran, daß altes Material von zwanglos.org auf das Blog übertragen wurde; zum Anderen wurde die Diskussion zur freiwilligen Wehrpflicht gerade recht intensiv geführt.

Auf zwanglos.org gibt es inzwischen kaum etwas, was nicht auch hier zu finden ist und die Diskussion um die Zukunft der Wehrpflicht wird auch weniger heiß diskutiert. Es scheint also nur angemessen, von nun an weniger häufig zu schreiben. Updates wird es trotzdem noch geben: weniger oft aber regelmäßig. … Bis wieder mehr Leben in die Diskussion kommt.

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