Keine Abschaffung der Wehrpflicht

Die von der SPD geforderte selektive Wehrpflicht wird häufig als Vorschlag zur Abschaffung oder zumindest zur Schwächung der Wehrpflicht gewertet. Worauf dieser Vorschlag in der Praxis hinausläuft steht offen, die Intentionen werden jetzt von seiten der SPD dargelegt:

…Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs … «Wer das Wehrpflicht-Konzept liest, wird feststellen, dass dies kein Schritt zur Abschaffung der Wehrpflicht ist, sondern ein Schritt zur Schaffung von mehr Akzeptanz für diese Wehrfom.» Nicht umsonst werde das Konzept von «ausgewiesenen Befürwortern der Wehrpflicht» wie SPD-Chef Kurt Beck, SPD-Fraktionschef Peter Struck und Vize-Kanzler Franz Müntefering unterstützt, betonte Kahrs.“ (Quelle)

Wer sich so verteidigt, sagt viel über das in der BRD-Politik vorherrschende Verständnis zwischen Bürger und Staat. Um die Kernaussage etwas polemischer zu umschreiben ließe sich Kahrs Argumentation folgendermaßen zusammenfassen: Es sieht vielleicht so aus, als ob wir die Freiheit des Bürgers respektieren wollten, grundsätzlich halten wir am Prinzip der Leibeigenschaft in der Volksgemeinschaft aber fest.

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