Straubhaar zur Wehrpflicht

Mit ihrem Ansatz zur freiwilligen, genauer: selektiven, Wehrpflicht strebt die SPD eine Lösung an, bei der Wehrpflichtige nur noch zwangsweise einberufen werden wenn sich nicht genug Freiwillige melden. Was sollte man sonst tun, wenn es nicht genug Freiwillige gibt?

Eine einfache, und in vielen anderen Wirtschaftszweigen bewährte Lösung wurde bereits vor Jahren von Prof. Thomas Straubhaar erkannt:

Melden sich zu wenige gut geeignete Freiwillige, ist dieser Sachverhalt ein Zeichen dafür, daß die Alternative »Berufssoldat« gegenüber zivilen Tätigkeiten zu wenig attraktiv ist. Entsprechend ist die Attraktivität der Tätigkeit als Berufssoldat gegen oben anzupassen, beispielsweise durch Lohnerhöhungen … wie sie in der Privatwirtschaft auch üblich sind.

Quelle: Thomas Straubhaar „Wehrpflicht- versus Berufsarmee – eine ökonomische Analyse“ S.111 in: Ralph Thiele (Hrsg.) (2000) Wehrpflicht auf dem Prüfstand, Ullstein Verlag, Berlin ISBN 3-548-26703-3

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