Archive for Februar, 2008

Wolfram Weimer gegen die Wehrpflicht

Cicero Chefredakteur Wolfram Weimer spricht sich gegen die Beibehaltung Wehrpflicht aus:

Die Wehrpflicht – zumal sie in Praxis vor Ungerechtigkeiten nur so strotzt – gehört ins Einmachglas der Geschichte, das „Dienen“ sollte durch das „Leisten“ ersetzt werden.

Als Profitruppe würde sich die Bundeswehr – ein praktischer Nebeneffekt – endlich auch den Effizienzregeln einer arbeitsteiligen Gesellschaft unterstellen. Nicht nur Amerika und Großbritannien machen das schon lange so; in den vergangenen Jahren haben sich fast alle westlichen Staaten von der Wehrpflicht verabschiedet. (Quelle)

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Die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Zwangsdienste: ein konkreter Fall

Wehrpflicht- oder Dienstpflichtbefürworter unterschlagen gerne die wahren Kosten des Zwangsdienstes, indem sie die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Zwangsdienstes ignorieren. Ein konkretes Beispiel dafür, wie hoch diese Kosten sein können, kommt aus Koblenz:

Der Zivildienst ist wichtiger als die eigene Firma. Das hat ein Gericht in Koblenz beschlossen. Dass der Zivildienstleistende als Unternehmer danach womöglich pleite ist, steht zunächst einmal nicht zur Debatte.“ (Quelle) Den Rest des Beitrags lesen »

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Jung fordert aggressivere Einberufungspraxis

Während die SPD zumindest dazu tendiert, die Konsequenzen aus dem reduzierten Personalbedarf der Bundeswehr zu ziehen, und die selektive Wehrpflicht im Bedarfsfall fordert, steht die CDU zu ihrer Forderung nach einem Ausbau der Zwangsdienste. In diesem Zusammenhang ist auch Verteidigungsminister Jungs gegenwärtige Initiative zur verstärkten Einberufung von Wehrpflichtigen aus der laufenden Ausbildung zu verstehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Wehrpflicht und die geo-strategische Lage der BRD

Einige Befürworter der Wehrpflicht begründen ihre Position nach wie vor mit der geostrategischen Lage der BRD. [1]

Während der latenten Konfrontation des kalten Krieges war dieses Argument nicht einfach von der Hand zu weisen. In Anbetracht einer möglichen nuklearen Eskalation bestand ein nachvollziehbares Interesse daran, etwaige militärische Konflikte auf den konventionellen Bereich zu beschränken. Den Rest des Beitrags lesen »

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