Schlafentzug für hungerstreikenden Totalverweigerer

Der im Hungerstreik befindliche Totalverweigerer Matthias Schirmer wird von seinen Bewachern offenbar stündlich geweckt. Dies berichten die Norddeutschen Neuesten Nachrichten:
Jede Stunde wird Soldat Matthias Schirmer vom Logistikbataillon 142 in Viereck bei Pasewalk vom Diensthabenden geweckt. Dazu ein Bundeswehr-Sprecher der Heeresführung in Koblenz gegenüber unserer Redaktion: „Soldaten im Hungerstreik werden medizinisch überwacht, das ist so verfahrensüblich.“ Schließlich sei die Bundeswehr für die Gesundheit ihrer Soldaten verantwortlich.“ (Quelle)

Unumstritten ist diese Art der gesundheitlichen Fürsorge allerdings nicht. Amnesty International Sprecherin Nicole Bieske ist z.B. der Meinung Schlafentzug sei „mindestens unmenschlich und erniedrigend. Beim Einsatz über längere Zeit handelt es sich um Folter.“ („At the very least it is cruel, inhumane and degrading. If used for prolonged periods of time it is torture.„)

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