Differenzierte Meinungen zur Wehrpflicht?

Die Augsburger Allgemeine berichtet über eine Diskussionsveranstaltung der Jungen Union zur Wehrpflicht und lobt die dabei zur Sprache kommenden ‚differenzierten‘ Sichtweisen:
Dass sich jedoch eine ausgesprochen angeregte Diskussion ergeben sollte, lag allein schon an den unterschiedlichen Standpunkten der Podiumsgäste, aber auch der Diskussionsteilnehmer, unter denen sich erfreulich viele Jugendliche befanden. Dabei reichte die Palette der Meinungen von eindeutiger Zustimmung zur Wehrpflicht bis hin zu gänzlicher Ablehnung. Dazwischen lagen jedoch auch die differenzierteren Sichtweisen wie zum Beispiel ein Pflichtjahr für alle, auch für Mädchen, oder der Wunsch nach einer kompletteren Erfassung aller Wehrpflichtigen.“ (Quelle)
Dieses allgemeine Pflichtjahr wird denn auch im Artikel wiederholt hervorgehoben. So unbedeutend diese Veranstaltung auch sein mag, die Option eines allgemeinen Pflichtdienstes wird vor dem Hintergrund einer weltweit zunehmend autoritären Staatsraison auch im Ausland diskutiert –sogar in den USA und Großbritannien, die sich von der Wehrpflicht schon seit langem verabschiedet haben.
Zu guter Letzt sollte auch darauf aufmerksam gemacht werden, das eine differenzierte Meinung nicht unbedingt erstrebenswert ist: wenn ein Vorschlag eindeutig inakzeptabel ist, sollte man ganz undifferenziert nein! sagen.

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